Durch Gewohnheiten zum Champion

Warum Gewohnheiten Dich zum Champion werden lassen.

Gewohnheiten sind Fluch oder Segen. Sie führen Dich im Autopilot zum Ziel oder aber auch weg von Deinem Ziel. Was sie genau tun, hängt natürlich von Deinen Gewohnheiten ab, aber eines ist klar: Gewohnheiten führen Dich und somit können sie Dich auch zur Meisterschaft führen.

Female hiker enjoying the sunset in the mountains.

In diesem Zusammenhang macht es Sinn, Gewohnheiten einmal näher zu betrachten. Prof. Bas Verplanken von der Universität Bath in England hat festgestellt, dass zwischen 30 und 50% unseres täglichen Handelns aus Gewohnheiten bestehen. Also knapp die Hälfte Deines Lebens.
Da unsere Handlungen unsere Resultate hervorbringen, sollten wir uns Deine Gewohnheiten unbedingt einmal näher anschauen. Es gibt drei Arten von Gewohnheiten:

  • Denkgewohnheiten,
  • Verhaltensgewohnheiten und
  • Gefühlsgewohnheiten.

Zu den Denkgewohnheiten

gehört unter anderem, was wir als gut und schlecht bewerten, ab wann man etwas als unordentlich ansieht, aber auch wie man sich selbst sieht und was Du über Dich selbst denkst. Du merkst wahrscheinlich schon hier, wie mächtig Gewohnheiten sein können. Alleine die Denkgewohnheit, was Du über Dich selbst denkst, hat massive Auswirkungen auf Deine Resultate. Denkst Du eher schlecht oder eher gut über Dich? Das wird stark die Qualität Deines Lebens bestimmen.

Ob Du schnell ärgerlich wirst, Dich schnell gekränkt fühlst oder ab wann Du Angst empfindest, gehört zu Deinen

Gefühlsgewohnheiten.

Bist Du schnell verärgert, wenn ein Mitarbeiter von Dir mal einen Fehler macht? Fühlst Du Dich gekränkt, wenn Kollegen oder Kunden Deine Leistung kritisieren? Das sind Fragen, die in diesen Bereich fallen. Verrückt ist dabei, dass wir bei bestimmten Situationen im Leben wie ferngesteuert funktionieren und automatisiert dann bestimmte Reaktionen folgen lassen. So lässt uns zum Beispiel der Gedanke an die eigene Buchhaltung vielleicht sofort schlechte Laune bekommen. Zu welchen Ergebnissen und Resultaten das führt muss ich hier wahrscheinlich nicht weiter ausführen.

Rauchen, keinen Sport treiben, sein Essen stark salzen oder beim Händeschütteln dem Gegenüber nicht in die Augen zu schauen sind

Verhaltensgewohnheiten.

Diese hast Du Dir antrainiert bzw. angeeignet. Bewusst oder unbewusst.
So können wir festhalten, dass Gewohnheiten Verhaltensweisen sind, die regelmäßig und ohne darüber nachzudenken durchgeführt werden.

Ein weiterer spannender Punkt kommt noch hinzu: Gewohnheiten laufen automatisiert ab und verbrauchen nur wenig Energie. Dazu sagt Gehirnforscher Gerhard Roth: „Gewohnheiten sind stoffwechselbiologisch und neuronal gesehen extrem günstig. Sieverbrauchen wenig Energie.“ Ein wahres Schnäppchen also. Der Grund dafür ist einfach und liegt in unserem Gehirn. Unser Gehirn ist darauf bedacht, alles zur Routine werden zu lassen, da dadurch weniger Energie verbraucht wird und wir mehr Energie für andere Tätigkeiten frei haben. Unser Gehirn liebt also Routinen und das können wir uns zunutze machen.

Du kennst das wahrscheinlich aus Deinem Leben: Der erste Akquiseanruf oder das Gespräch mit der Bank waren am Anfang wahrscheinlich extrem stressig, aufregend und hat Dich viel Energie gekostet. Wenn Du diese Situationen allerdings regelmäßig durchlebst, dann kannst Du mit deutlich weniger Energie die gleiche Tätigkeit ausführen. Das ist natürlich fantastisch. DieHerausforderung besteht nur darin, dass Du bestimmte Verhaltensweisen erst einmal zur Gewohnheit werden lassenmusst. Da hilft nur eines:

  • Regelmäßiges Training,
  • Wiederholung und
  • Emotionen.

Gerade zu Beginn musst Du Dich zwingen, etwas Neues zu tun, und es wird Dich viel Kraft und Energie kosten. Wenn Du das aber regelmäßig tust und die erfolgsbringende Verhaltensweise immer wiederholst, wird sie zur Routine und somit zur Erfolgsgewohnheit. Der Clou ist dabei natürlich, sich Erfolgsgewohnheiten anzueignen, die Dich massiv dabei unterstützen, Deine Ziele zu erreichen. Wenn diese Verhaltensweisen Dir dann nach einiger Zeit auch Freude bereiten, dann hast Du gewonnen.
Aber denke immer dran: Jeder Anfang, jedes Training ist zuerst einmal schwer und wird eher weniger Spaß machen. Da musst Du Dich manchmal durch den Schmerz oder durch unangenehme Gefühle durchkämpfen. Sobald Du aber spürst, dass Deine Ergebnisse besser werden und Du für die Tätigkeit dann auch weniger Aufmerksamkeit und Energie brauchst, bist Du auf dem besten Wegeine neue Gewohnheit zu entwickeln.

Wie stark wir von Gewohnheiten geprägt sind, weiß auch der Volksmund. Dort heißt es häufig, dass wir MenschenGewohnheitstiere sind. Recht hat er. Die Auswirkungen sind uns jedoch selten bewusst.

Deshalb jetzt für Dich eine Aufgabe:

Setz Dich einmal hin und überlege Dir, welche 3 Gewohnheiten Du gebrauchen könntest, um auf Deinem Weg zum Ziel kontinuierlich und mit weniger Aufwand durchstarten zu können. Ist es

  • mehr Akquise durchzuführen?
  • Mehr Geld in Deine Weiterbildung zu investieren
  • oder jeden Tag 1 Stunde eher aufzustehen?

Ich weiß es nicht. Aber setz Dich jetzt einmal hin und überlege Dir, welche 3 Gewohnheiten Du bräuchtest, um Dich Deinem Zielvollautomatisch und mit weniger Energie mit großen Schritten zu nähern. Schreibe Dir diese Gewohnheiten auf und fang an,die wichtigste, die erfolgversprechendste Gewohnheit täglich zu trainieren und anzuwenden.

Bis diese Verhaltensweise zur Gewohnheit geworden ist, wird ein wenig Zeit vergehen. Meine Erfahrung ist, dass es ca. 30 Tage dauert, bis Du Dir eine neue Erfolgsgewohnheit angeeignet hast. Verzage also nicht nach 5 Tagen und gib nicht auf. Es wird ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, aber das Ergebnis wird sich lohnen. Du wirst es lieben und nie wieder missen wollen. Wichtig ist dabei, dass Du erst einmal mit nur einer neuen Erfolgsgewohnheit beginnst. Step by Step kannst Du dann die anderen gewünschten Gewohnheiten folgen lassen.

Wie Du negative Verhaltensgewohnheiten am besten ablegst und änderst, dazu mehr in einem neuen Blogpost von mir. Bis dahin.

Lebe stets mit heißem Herzen und kühlem Kopf!