Ziele erreichen – wie und einfach!

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich liebe es, meine Ziele zu erreichen. Es gibt doch nichts Schöneres.

Dabei ist natürlich immer wichtig, dass es wirklich Deine Ziele sind. Es können ganz kleine oder auch große Ziele sein, das macht erst einmal keinen Unterschied.
Wobei ich bei dem Erreichen von großen Zielen immer empfehlen würde, nachdem Du das Erreichen ausgiebig gefeiert und genossen hast und Deine Akkus wieder aufgeladen hast, Dir gleich das nächste große Ziel zu setzen, damit Du nicht in ein Loch fällst.

stepping up a staircase

Doch betrachten wir das Thema Ziele mal ein wenig genauer. Fest steht zunächst einmal, dass wir Menschen uns in der Regel freuen, wenn wir unsere Ziele erreichen.

Doch aus was besteht eigentlich ein Ziel?

Kishor H. Shridar hat es in seinem Buch Krisenimpfung sehr schön mit einem Denkmodell dargestellt: Ein Ziel besteht eigentlich aus 4 Bereichen:

  • dem Sachziel,
  • dem Prozessziel,
  • dem Identitätsziel und
  • dem Beziehungsziel.

Das Sachziel

kennt in der Regel jeder und ist auch schnell verständlich und klar. Wir wollen 10% mehr Umsatz machen oder 100.000 Euro mehr Gewinn bis zum 30.06.2015. Das wäre ein klassisches Sachziel. Dies motiviert und inspiriert in der Regel jedoch kaum jemanden groß. Es sind einfach Zahlen, Daten und Fakten.

Beim Prozessziel

wird es da schon spannender. Es beschäftigt sich mit der Frage, wie wir unser Ziel erreichen wollen. Bekanntermaßen gibt es mehrere Wege, die nach Rom führen. In unserem Beispiel etwa durch zusätzlichen Vertrieb, Online Marketing-Maßnahmen oder PR. Das kommt ganz drauf an und ist eine Entscheidung, die getroffen werden muss. Vielleicht werden die möglichen Maßnahmen auch miteinander kombiniert.
Sachziel und Prozessziel bilden dementsprechend die sachliche Ebene eines Ziels.

Kommen wir nun zur menschlichen Ebene, denn Ziele werden immer durch Menschen erreicht.

Das Beziehungsziel

beschäftigt sich auf der menschlichen Ebene mit der Frage, wie das Ziel erreicht werden soll.

  • Wie möchten wir mit unseren Kunden und potentiellen Interessenten umgehen?
  • Wie sollen die Beziehungen zu ihnen gestaltet werden?
  • Und wie möchte man intern im Team miteinander umgehen?

Es ist ganz wichtig sich das klar zu machen, denn das sorgt am Ende für die gute Stimmung und auch die Motivation im Team.

Als vierten Teil eines Ziels haben wir dann

das Identitätsziel.

Dies beschäftigt sich mit Fragen wie:

  • Was wollen wir darstellen?
  • Wer wollen wir sein?
  • Ein Experte, der extrem kompetent ist?
  • Oder vielleicht ein Unternehmen, das für seine Schnelligkeit bekannt ist?

Die eigene Identität sollte auf dem Weg zum Ziel niemals verloren gehen. Denn wenn das passiert, wirst Du erstens damit nicht glücklich und zweitens ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du Dein Ziel gar nicht erreichen wirst und auf dem Weg dorthin aufgibst. DaAusdauer und Hartnäckigkeit nun einmal mit die wichtigsten Faktoren beim Erreichen eines Ziels sind, wäre das natürlich äußerst ärgerlich.
Alle 4 Teilbereiche eines Ziels beeinflussen sich gegenseitig und dienen letztendlich nur als Denkmodell. Aber es ist ein interessantes und nützliches Denkmodell, denn es hilft Dir dabei, Dir Deine Ziele besser und konkreter zu setzen.

Falls Du Dir schon konkrete Ziele gesetzt hast, gehe Sie doch noch mal nach diesem Denkmodell durch. Hast Du alle Ebenen berücksichtigt oder ist eine Ebene vielleicht ganz und gar nicht bedacht worden? Es kann Dir unheimlich helfen, über alle 4 Ebenen Klarheit zu gewinnen, denn diese Klarheit ist Power und wird für ordentlich Schwung und Antrieb beim Erreichen deiner Ziele sorgen.
Ich führe dieses Denkmodell an, weil es so wunderbar zu meinem heißen Herzen und kühlem Kopf-Prozess passt. Nutze dieses Modell für Dich und sorge dafür, dass Du auf Deinem Weg zum Ziel immer diese Bereiche im Blick hast.

Viel Spaß und Erfolg dabei!